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	<title>Kontroversen&#187; Social Networks</title>
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		<title>Social Scopes</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 20:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Informationelle Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakte]]></category>
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		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Social Scopes]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute morgen kam mir eine simple aber effektive Idee, wie der Datenschutz in sozialen Netzwerken erhöht werden könnte. In den mir bekannten Social Networks habe ich sehr eingeschränkte Möglichkeiten die Sichtbarkeit meiner Daten festzulegen. Meist stehen Optionen wie &#8220;öffentlich&#8221;, &#8220;nur &#8230; <a href="http://kontroversen.de/2009/12/social-scopes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen kam mir eine simple aber effektive Idee, wie der Datenschutz in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_(Internet)">sozialen Netzwerken</a> erhöht werden könnte. In den mir bekannten Social Networks habe ich sehr eingeschränkte Möglichkeiten die Sichtbarkeit meiner Daten festzulegen. Meist stehen Optionen wie &#8220;öffentlich&#8221;, &#8220;nur meine Freunde&#8221;, &#8220;die Freunde meiner Freunde&#8221; oder &#8220;nur ich&#8221; zur Verfügung, um zu bestimmen wer meine Daten sehen darf. Da soziale Netzwerke immer größer werden, das heißt immer mehr Menschen in diesen Netzwerken angemeldet sind, wird diese Einteilung der Realität nicht mehr gerecht. Ich treffe in den Netzwerken nicht mehr nur meine direkten Freunde, sondern auch entfernte Bekannte, Kollegen, Vorgesetzte, potentielle Arbeitgeber, Konkurrenten, Verbündete, potentielle Lebensabschnittsgefährtinnen und die, die es mal waren.</p>
<p>Meinem Chef erzähle ich in der Regel nicht, welches nette Mädel ich am Wochenende kennengelernt habe, meinen Kumpels aber schon. Ebenso wie man im echten Leben unterschiedlichen Menschen auch einen unterschiedlichen Einblick in sein Leben gibt, soll dies auch bei sozialen Netzwerken möglich sein. Ich schlage deshalb die Einführung von &#8220;Social Scopes&#8221; in sozialen Netzwerken vor.</p>
<p>Unter einem Social Scope verstehe ich die Klassifizierung von Kontakten innerhalb sozialer Netzwerke. Die Scopes kann jeder Nutzer selbst definieren und sie sind nur für diesen Benutzer sichtbar. Jedes Mal, wenn ich eine Person zu meinen Kontakten hinzufüge, ordne ich sie meinen Scopes zu und bestimme dadurch, welche Daten für sie sichtbar sind. Ein Beispiel zur Erläuterung: Ich definiere mir folgende 3 Scopes:</p>
<ol>
<li>Freunde</li>
<li>Arbeit</li>
<li>Politik</li>
</ol>
<p>Alle meine Kontakte ordne ich nun einem oder mehreren dieser Scopes zu. Dies dient nur zu meiner internen Klassifizierung, es ist für niemanden sonst sichtbar (außer für den Anbieter des Social Networks und denjenigen ders hackt, aber das ist ein anderes Thema&#8230;). Außerdem mache ich für meine Daten Angaben, in welchen Scopes sie sichtbar sind:</p>
<ul>
<li>Wohnort [Freunde, Arbeit]</li>
<li>Geburtsdatum [Freunde]</li>
<li>Firma [Arbeit]</li>
<li>Parteizugehörigkeit [Politik]</li>
<li>Mitgliedschaft in Gruppe &#8220;Saufen bis der Arzt kommt!&#8221; [Freunde]</li>
<li>Mitgliedschaft in Gruppe &#8220;Programmieren ist mein Hobby&#8221; [Freunde, Arbeit]</li>
<li>u.s.w.</li>
</ul>
<p>In der Praxis könnte man die Scopes auch viel weiter differenzieren, ähnlich wie oben aufgelistet, je nach eigenem Bedarf. Ein weiteres wichtiges Feature solcher Scopes wäre meiner Meinung nach, bestimmen zu können, wer über welche Bekanntschaften informiert wird, d.h. welche Scopes sich gegenseitig sehen. So könnte ich zum Beispiel definieren, dass alle meine Kontakte im Scope &#8220;Arbeit&#8221; nicht sehen können, wer meine Freunde sind oder mit wem ich politisch zu tun habe.</p>
<p>Ich weiß nicht ob die Idee solcher Social Scopes schon auf die ein oder andere Weise an anderen Stellen angedacht wurde. Jedenfalls kenne ich kein Social Network, bei dem ein solches Feature existiert. Es zu implementieren sollte kein großer Aufwand sein, ist aber ein großer Gewinn für die Privatsphäre und die informationelle Selbstbestimmung. Ich freue mich über Feedback in den Kommentaren.</p>
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		<title>Irrtum der Woche: Das Medium ist verantwortlich für die Inhalte</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 17:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Irrtum der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr eigentlich die Geschichte von König Kunibert? Kunibert war ein sehr dummer König. Als ein Bote von einer entscheidenen Schlacht zurückkehrte und berichtete, dass sein Heer vom Feind blutig niedergeschlagen wurde, da ließ der König den Boten hinrichten. Jedes &#8230; <a href="http://kontroversen.de/2009/03/irrtum-der-woche-das-medium-ist-verantwortlich-fur-die-inhalte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr eigentlich die Geschichte von König Kunibert? Kunibert war ein sehr dummer König. Als ein Bote von einer entscheidenen Schlacht zurückkehrte und berichtete, dass sein Heer vom Feind blutig niedergeschlagen wurde, da ließ der König den Boten hinrichten.  Jedes Kind versteht, dass der Bote doch für die schlechte Nachricht gar nichts kann, sondern nur seinen Dienst verrichtet.</p>
<p>Bei vielen Politikern scheint jedoch das Hirn auszusetzen, wenn es um digitale Dienste geht: Die Bundesregierung <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundesregierung-Web-2-0-hat-hohe-Bedeutung-fuer-islamistische-Propaganda--/meldung/133881">postulierte diese Woche</a>, dass das &#8220;Web 2.0&#8243; hohe Bedeutung für islamistische Propaganda habe. Ob dies für sich genommen schon ein Irrtum ist, kann ich nicht beurteilen. Ich bin aber bisher auf noch keine islamistische Propaganda in Social Networks gestoßen.</p>
<p>Die Regierung impliziert jedoch mit dieser Aussage, dass die &#8220;Web 2.0&#8243;-Dienste selbst das Problem sind &#8211; nicht etwa die darüber kommunizierten Inhalte. Wie der Bote, erbringen die Dienste nur ihren Dienst (deswegen heißen die auch so <img src='http://kontroversen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) Diese Dienste können rein gar nichts dafür, wenn sie auch für unwillkommene Inhalte verwendet werden. Es ist eine völlig krude Vorstellung, diese nun deswegen zu verteufeln.</p>
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