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	<title>Kontroversen</title>
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	<description>Alles Mögliche und der ganze Rest.</description>
	<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:00:25 +0000</pubDate>
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		<title>Überwachungsdruck am lebenden Subjekt erprobt</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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Image by springfeld via Flickr



Ein von Datenschützern und Bürgerrechtlern oft angeführtes Argument gegen Überwachungsmaßnahmen ist der durch diese entstehende Beobachtungs- oder Überwachungsdruck. Menschen die unter Beobachtung stehen oder auch nur glauben, dass sie überwacht werden, passen ihr Verhalten an. Das kann soweit gehen, dass sie von ihren Grundrechten nicht oder nicht in vollem Maße Gebrauch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="zemanta-img" style="float:left; margin: 1em; display: block;">
<div>
<dl class="wp-caption alignright" style="width: 170px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.flickr.com/photos/94657028@N00/4378689069"><img title="Videoüberwachung/video surveillance Mathildenh..." src="http://farm5.static.flickr.com/4060/4378689069_07e43ac9c0_m.jpg" alt="Videoüberwachung/video surveillance Mathildenh..." width="160" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd zemanta-img-attribution" style="font-size: 0.8em;">Image by <a href="http://www.flickr.com/photos/94657028@N00/4378689069">springfeld</a> via Flickr</dd>
</dl>
</div>
</div>
<p>Ein von Datenschützern und Bürgerrechtlern oft angeführtes Argument gegen Überwachungsmaßnahmen ist der durch diese entstehende Beobachtungs- oder Überwachungsdruck. Menschen die unter Beobachtung stehen oder auch nur glauben, dass sie überwacht werden, passen ihr Verhalten an. Das kann soweit gehen, dass sie von ihren Grundrechten nicht oder nicht in vollem Maße Gebrauch machen. Der Überwachungsdruck hemmt die freie Entfaltung der Persönlichkeit, aus Angst vor den Folgen non-konformen Verhaltens.</p>
<p>Dieses theoretische Konstrukt konnte auf der diesjährigen <a href="http://www.cebit.de/">CeBit</a> live erprobt werden. Am Stand eines Herstellers von Videoüberwachungsanlagen entstand spontan das im Folgenden beschriebene Experiment. Der Hersteller hatte eine moderne Überwachungskamera zu Demonstrationszwecken aufgebaut. Die Kamera war an einer Ecke des Standes, leicht über Kopfhöhe aufgebaut. Auf Augenhöhe befand sich unter der Kamera ein Bildschirm der das von ihr erfasste Bild anzeigte. Gegenüber an der anderen Ecke des Standes befand sich das Steuerungspult für diese Kamera, ebenfalls mit Bildschirm. Die Kamera konnte damit um 360° gedreht, sowie nach oben und unten gekippt werden. Beachtlich war auch das Zoomvermögen des Geräts, mit dem man selbst Personen einige Gänge weiter noch sehr gut erfassen konnte.</p>
<p>Die Kamera wurde zunächst leicht nach unten gerichtet, sodass Personen die direkt vor der Kamera standen sich selbst im Bildschirm sahen. Die Personen am Steuerungspult (im Folgenden &#8220;Überwacher&#8221; genannt) konnten von ihnen jedoch nicht wahrgenommen werden. Nach kurzer Zeit wurden die ersten Personen auf die Kamera und ihr Abbild im Monitor aufmerksam und verharrten vor der Kamera. Die Überwacher wählten dann eine dieser Personen aus (im Folgenden &#8220;Zielperson&#8221; genannt). Im ersten Schritt wurde nun gezielt an die Zielperson heran gezoomt um deren Aufmerksamkeit zu gewinnen. Dies führte in der Regel bereits zu einer ersten Verunsicherung der Zielperson. Im nächsten Schritt wurde die Kamera stets neu auf die Zielperson ausgerichtet, auch wenn diese sich nur leicht bewegte. Den Zielpersonen war nun deutlich eine innere Unruhe anzumerken, insbesondere wenn sie sich gerade mit anderen unterhielten. Dies führte in der Regel dazu, dass die Zielperson versuchte sich aus dem Sichtfeld der Kamera zu bewegen, was jedoch aufgrund der hohen Beweglichkeit des Kamerakopfes nicht ohne Weiteres gelingen konnte. Die Zielpersonen prüften nach einem Standortwechsel immer wieder die Ausrichtung der Kamera und mussten erschrocken feststellen, dass diese wieder auf sie gerichtet war. Eine Zielperson &#8220;floh&#8221; daraufhin komplett aus der Reichweite des Standes und drehte sich während dessen mehrfach verunsichert um (Ein solches Verhalten wird bei echten Überwachungen oftmals als konspirativ und somit verdachtserhärtend betrachtet).</p>
<p>Interessant war auch das Verhalten der Überwacher, die regelrecht Gefallen an der Beobachtung der Zielpersonen und deren Verhalten fanden. Auch die Neugierde von anderen Besuchern wurde geweckt, die daraufhin die Kamera auch mal &#8220;ausprobieren&#8221; wollten. Die Überwachung entfaltete geradezu eine Suchtwirkung.</p>
<p>Auch wenn dieses spontane Experiment wissenschaftlichen Ansprüchen sicher nicht gerecht wird, so brachte es doch einige Erkenntnisse zu Überwachten wie Überwachern zutage. Überwachungsdruck ist kein gedankliches Konstrukt, das lediglich in der Theorie existiert, sondern ein faktisches Phänomen, das in der Praxis auftritt und zu erheblichen Einschränkungen in der freien Entfaltung der Persönlichkeit führt. Die gravierenden Nachteile, die Überwachung mit sich bringt, müssen stets gegen die angeblichen Vorteile abgewogen werden.</p>
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		<title>&#8220;Diffus bedrohliches Gefühl des Beobachtetseins&#8221;</title>
		<link>http://kontroversen.de/2010/03/diffus-bedrohliches-gefuhl-des-beobachtetseins/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Vorratsdatenspeicherung war Ende 2007 der Anlass für mich, erstmals auf die Straße zu gehen. Durch sie kam ich mit Aktivisten des AK Vorrat und der Piratenpartei in Kontakt. Die Vorratsdatenspeicherung hat eine große Bürgerrechtsbewegung hervorgebracht und die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten provoziert.
Gestern wurde die Vorratsdatenspeicherung vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig und nichtig erklärt. Alle Daten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorratsdatenspeicherung war Ende 2007 der Anlass für mich, <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Demonstration_in_Berlin_am_22._September_2007">erstmals auf die Straße zu gehen</a>. Durch sie kam ich mit Aktivisten des <a href="http://ak-vorrat.de">AK Vorrat</a> und der <a href="http://piratenpartei.de">Piratenpartei</a> in Kontakt. Die Vorratsdatenspeicherung hat eine große Bürgerrechtsbewegung hervorgebracht und die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten provoziert.</p>
<p>Gestern wurde die Vorratsdatenspeicherung vom Bundesverfassungsgericht für <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100302_1bvr025608.html">verfassungswidrig und nichtig</a> erklärt. Alle Daten, die noch nicht an Ermittlungsbehörden weitergegeben wurden, müssen umgehend gelöscht werden. Der Provider 1&amp;1 hat <a href="http://blog.1und1.de/2010/03/02/11-loescht-vorratsdaten/">nach eigenen Angaben</a> schon damit angefangen.</p>
<p>Eine Speicherung von Telekommunikationsverbindungsdaten auf Vorrat gibt es damit in Deutschland nicht mehr. Viele Jahre haben wir dafür gekämpft. Dass das Gesetz komplett gekippt wird, habe ich zwar für möglich, aber nicht für sehr wahrscheinlich gehalten.</p>
<p>Die Vorratsdatenspeicherung ist ein schwerwiegender Eingriff in die Grundrechte, da sie geeignet ist &#8220;ein diffus bedrohliches Gefühl des Beobachtetseins hervorzurufen, das eine unbefangene Wahrnehmung der Grundrechte in vielen Bereichen beeinträchtigen kann&#8221;, begründet das Verfassungsgericht. Die Umstände der Kommunikation seien ebenso schutzbedürftig wie deren Inhalt. Allerdings sei eine anlasslose Speicherung &#8220;nicht schlechthin&#8221; mit dem Grundgesetz unvereinbar. Daher greifen die Richter die zugrunde liegende EU-Richtlinie nicht an und verweisen auch nicht an den europäischen Gerichtshof. Laut den Verfassungsrichtern sei eine verfassungskonforme Umsetzung der EU-Richtlinie möglich.</p>
<h2>Hohe Anforderungen</h2>
<p>An die Ausgestaltung dieser Umsetzung stellen die Richter jedoch sehr hohe Anforderungen: Um die Verhältnismäßigkeit zu wahren muss die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normenklarheit">Normenklarheit</a> in Bezug auf Datensicherheit, Datenverwendung, Transparenz und Rechtsschutz gegeben sein. Datensicherheit betrifft dabei sowohl die Aufbewahrung als auch die Übermittlung und Löschung der Daten. Sicherheitsstandards müssen sich am aktuellen Stand der Technik orientieren, die Daten müssen asymmetrisch verschlüsselt werden, die Rechner vom Internet getrennt sein und ein 4-Augen-Prinzip sichergestellt werden. Der Zugriff auf und die Löschung der Daten müssen revisionssicher Protokolliert werden. Um die Transparenz zu wahren muss es zudem Informationspflichten bei Datenschutzverletzungen geben. Der Betroffene muss beim Abruf der Daten informiert werden, falls kein anders lautender richterlicher Beschluss vorliegt. Um einen sicheren Rechtsschutz zu gewährleisten hat der Zugriff zudem unter einem Richtervorbehalt zu stehen und den Betroffenen muss ein Rechtsschutzverfahren möglich sein. Verletzungen des Datenschutzes und der Datensicherheit müssen wirksam sanktioniert werden.</p>
<h2>Eine neue Vorratsdatenspeicherung?</h2>
<p>Da das derzeitige Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung komplett für nichtig erklärt wurde, geht der Gesetzgebungsprozess nun komplett von neuem los, wenn die Regierung denn überhaupt noch eine Umsetzung wünscht. Die selbsternannte Bürgerrechtspartei FDP hätte nun Gelegenheit sich als solche zu beweisen und sich dafür einzusetzen, dass die EU-Richtlinie komplett zurück genommen wird. Wir sind in Europa nicht allein: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schweden-widersetzt-sich-der-Vorratsdatenspeicherung-923756.html">Schweden weigert sich</a> die Vorratsdatenspeicherung umzusetzen, Österreich befindet sich immer <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Oesterreich-Gesetzentwurf-fuer-Vorratsdatenspeicherung-865876.html">noch im Gesetzgebungsprozess</a> und hat sich deshalb schon <a href="http://www.eubusiness.at/politik/89-eu-eroeffnet-vertragsverletzungsverfahren-gegen-oesterreich-bezueglich-vorratsdatenspeicherung">ein Vertragsverletzungsverfahren eingehandelt</a>, Rumänien hatte die Vorratsdatenspeicherung bereits <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Oesterreich-Gesetzentwurf-fuer-Vorratsdatenspeicherung-865876.html">letztes Jahr für verfassungswidrig erklärt</a>.</p>
<p>Es ist jetzt an der Zeit, die Vorratsdatenspeicherung auf europäischer Ebene zu Fall zu bringen! Leider hat es die CDU immer noch nicht verstanden und <a href="http://www.cdurlp.de/no_cache/pressestelle/meldungen/aktuelles/artikel/4412/49/index.html?cHash=13089ac611">behauptet dreist</a>, die Speicherung sei nötig &#8220;um die Bürgerinnen und Bürger wirksam vor schweren und schwersten Straftaten schützen zu können&#8221;. Ich bin es langsam leid auf solche unsinnigen Behauptungen einzugehen&#8230; Muss ich auch nicht, steht ja alles <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/83/87/lang,de/">hier</a>.</p>
<p>Ich hoffe doch sehr, dass die CDU mit ihren Bestrebungen die Vorratsdatenspeicherung neu aufzusetzen alleine dasteht. Nicht alles was verfassungsrechtlich machbar ist muss auch umgesetzt werden. Zudem halte ich es für enorm schwierig die umfangreichen Rahmenbedingungen des Bundesverfassungsgerichts wirksam einzuhalten. Allein die Formulierung eines entsprechenden Gesetzes dürfte eine große Hürde darstellen. Die effektive Umsetzung der Datensicherheits- und Transparenzanforderungen in der Praxis halte ich für Utopie.</p>
<h2>Die FDP und die Lobbyisten</h2>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass die <a href="http://www.zeit.de/newsticker/2010/3/3/iptc-hfk-20100303-69-24097680xml">FDP dem Druck der CDU standhält.</a> Mehr Sorgen als der Einfluss der CDU, macht mir jedoch die Musikindustrie, die sich über eine Hintertür des Urteils gerade <a href="http://www.musikindustrie.de/presse_aktuell_einzel/back/82/news/urteil-zur-vorratsdatenspeicherung-ermoeglicht-fairen-ausgleich-zwischen-datenschutz-und-interessen-v/">besonders freut</a>: Für die Identifkation von Nutzern hinter einer IP-Adresse hat das Gericht nämlich deutlich geringere Hürden gesetzt. Begründet wird dies damit, dass bei einer Identifikation ja keine Vorratsdaten herausgegeben würden. Der Anbieter ermittle mittels der Vorratsdaten lediglich intern die zugehörigen Bestandsdaten. Herausgegeben würden nur Bestandsdaten, d.h. Name und Adresse des Kunden. Zudem sei für diese Anfragen weder ein Richterbeschluss nötig, noch beschränke sich der Zugriff auf schwere Straftaten. Die Abfrage von Bestandsdaten zu einer IP-Adresse sei auch bei gewichtigen Ordnungswidrigkeiten erlaubt. In der Urteilsbegründung wird sogar ausdrücklich die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen genannt.</p>
<p>Die FDP ist nicht gerade für eine liberale Urheberrechtspolitik bekannt. Ich bin gespannt ob sie der Verlockung widersteht eine Vorratsdatenspeicherung zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen einzuführen. Ich fürchte spätestens bei diesem Stichwort wird die Partei einknicken. Vielleicht wird Frau Leutheusser-Schnarrenberger dann abermals so stark sein, von ihrem Amt zurückzutreten - nützen wird uns dies jedoch wenig.</p>
<h2>Durchatmen und weiterkämpfen</h2>
<p>Zunächst einmal haben wir uns jedoch Luft geschaffen. Die Vorratsdatenspeicherung ist vom Tisch und diejenigen sind im Zugzwang, die sie wieder einführen möchten. Ich habe es gestern genossen erstmals wieder vorratsdatenfrei zu kommunizieren (auch wenn das vermutlich ein Trugschluss war, da es sicher noch ein paar Tage dauern wird, bis alles abgeschaltet und gelöscht ist). Das Gesetz ist in Deutschland erstmal vom Tisch. Der AK Vorrat kündigt bereits an, nun <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/355/1/lang,de/">auf europäischer Ebene weiter vorzugehen</a>. Wir haben einen wichtigen Etappensieg errungen, den wir weiter ausbauen können. Zudem gibt es noch weitere wichtige Baustellen denen wir uns widmen müssen: Spontan fallen mir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ELENA">ELENA</a>, <a href="http://kontroversen.de/2010/02/aktuelle-fassung-des-jmstv-verfugbar/">JMStV</a> und <a href="http://stopp-acta.info/">ACTA</a> ein. Auch das Zugangserschwerungsgesetz ist nach der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,678511,00.html">Unterschrift Köhlers</a> wieder auf der politischen Tagesordnung. Es gibt also viel zu tun. Packen wirs an!</p>
<h2>Weiterführende Links</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-011">Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts</a></li>
<li><a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100302_1bvr025608.html">Vollständiges Urteil des Bundesverfassungsgerichts</a></li>
<li><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/355/1/lang,de/">Pressemitteilung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32187/1.html">Analyse von Bettina Winsemann aka Twister</a></li>
<li><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/kommentar-zum-vorratsdatenspeicherungs-urteil/">Kommentar von Markus Beckedahl</a></li>
</ul>
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		<title>Aktuelle Fassung des JMStV verfügbar</title>
		<link>http://kontroversen.de/2010/02/aktuelle-fassung-des-jmstv-verfugbar/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Staatskanzlei Mainz zeigt sich zwar aktuell sehr gesprächsbereit, weigert sich aber dennoch den aktuellen Entwurf des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) herauszugeben. Das sei erst Ende nächster Woche möglich.
Nichtsdestotrotz ist die Piratenpartei an den Entwurf vom 18. Februar gelangt und hat diesen veröffentlicht. Auch Carta bietet die ihnen vorliegende Fassung seit heute zum Download an. (Die Dateien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Staatskanzlei Mainz zeigt sich zwar aktuell sehr gesprächsbereit, weigert sich aber dennoch den aktuellen Entwurf des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) herauszugeben. Das sei erst Ende nächster Woche möglich.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist die Piratenpartei an den Entwurf vom 18. Februar gelangt und <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Datei:Arbeitsentwurf_JMStV_Stand_18.02.2010.pdf">hat diesen veröffentlicht</a>. Auch Carta bietet die ihnen vorliegende Fassung <a href="http://carta.info/23450/jmstv-der-arbeitsentwurf-vom-18-februar-zum-download/">seit heute zum Download an</a>. (Die Dateien sind unterschiedlich formatiert, es sollte sich jedoch inhaltlich um das gleiche Dokument handeln. Ich kam bisher noch nicht dazu das im Detail zu prüfen.)</p>
<p>Weiterhin hat der CCC Mainz nun die <a href="http://www.cccmz.de/?p=767">Komplettfassung des JMStV inklusive der geplanten Änderungen veröffentlicht</a>, sowie PDF-Dokumente die mit farblicher Hervorhebung die Änderungen des alten und des jetzt vorliegenden Vertragsentwurfs verdeutlichen. Diese Arbeit hat sich freundlicherweise Patrick Georgi gemacht. Vielen Dank dafür, das erleichtert die Analyse der Änderungen ungemein!</p>
<p>Bei der heutigen Mahnwache auf dem Gutenbergplatz in Mainz war übrigens ordentlich was los. Die Piratenpartei Rheinland-Pfalz und Hessen, die Jungen Piraten sowie die Grüne Jugend waren vertreten. Zahlreiche Passanten zeigten sich interessiert und das Wetter war gut <img src='http://kontroversen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Ideen und Eigentum</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 22:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[

Warum lange um etwas herum reden, für das Thomas Jefferson schon 1813 treffende Worte gefunden hat:
Ideen müssen sich frei ausbreiten vom einen zur anderen über die Welt, zur gegenseitigen Belehrung der Menschen. Frei wie die Luft, in der wir atmen, uns bewegen, ja unsere ganze physische Existenz haben, ganz und gar ungeeignet für ein Eingesperrtsein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="zemanta-img" style="display: block; width: 190px; margin: 1em; float: right;">
<div class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://commons.wikipedia.org/wiki/Image:T_Jefferson_by_Charles_Willson_Peale_1791_2.jpg"><img class=" " style="outline-color: #000000; outline-width: 0px; outline-style: solid;" title="Cropped version of Thomas Jefferson, painted b..." src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/46/T_Jefferson_by_Charles_Willson_Peale_1791_2.jpg/300px-T_Jefferson_by_Charles_Willson_Peale_1791_2.jpg" alt="Cropped version of Thomas Jefferson, painted b..." width="180" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Image via Wikipedia</p></div>
</div>
<p>Warum lange um etwas herum reden, für das <a class="zem_slink" title="Thomas Jefferson" rel="wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Jefferson">Thomas Jefferson</a> schon 1813 treffende Worte gefunden hat:</p>
<blockquote><p>Ideen müssen sich frei ausbreiten vom einen zur anderen über die Welt, zur gegenseitigen Belehrung der Menschen. Frei wie die Luft, in der wir atmen, uns bewegen, ja unsere ganze physische Existenz haben, ganz und gar ungeeignet für ein Eingesperrtsein oder exclusive Aneignung. Deswegen können Erfindungen niemals Eigentum von irgendjemand auf diesem Erdball werden.</p>
<p>Um nicht missverstanden zu werden: Natürlich kann die Gesellschaft irgendwelche Regeln setzen, die einem Erfinder exclusive Rechte verleihen. Aber es handelt sich nicht um ein natürliches Recht, es geht alleine um den Nutzen für die Gesellschaft.</p></blockquote>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top: 10px; height: 15px;"><a class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/d8248f75-b112-4074-b813-c6e22d1d78e7/"><img class="zemanta-pixie-img" style="border: none; float: right;" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=d8248f75-b112-4074-b813-c6e22d1d78e7" alt="Reblog this post [with Zemanta]" /></a><span class="zem-script more-related pretty-attribution"><script src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" type="text/javascript"></script></span></div>
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		<title>Entwarnung in Sachen JMStV?</title>
		<link>http://kontroversen.de/2010/02/entwarnung-in-sachen-jmstv/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 11:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Zunächst titelte es Golem, gestern auch Heise: Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) sei entschärft, umstrittene Punkte wie Netzsperren und Zwangskennzeichnung von Inhalten werden angeblich nicht enthalten sein. Zu meiner Schande habe ich über den JMStV bisher noch gar nicht gebloggt. Der AK Zensur hat aber die Kritik an dem Vertragsentwurf in einer Stellungnahme sehr gut auf den Punkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst titelte es <a href="http://www.golem.de/1002/73237.html">Golem</a>, gestern auch <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Entwurf-fuer-Jugendmedienschutz-Staatsvertrag-entschaerft-936140.html">Heise</a>: Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) sei entschärft, umstrittene Punkte wie Netzsperren und Zwangskennzeichnung von Inhalten werden angeblich nicht enthalten sein. Zu meiner Schande habe ich über den JMStV bisher noch gar nicht gebloggt. Der <a href="http://ak-zensur.de/">AK Zensur</a> hat aber die Kritik an dem Vertragsentwurf in einer <a href="http://ak-zensur.de/2010/01/jmstv-stellungnahme.html">Stellungnahme</a> sehr gut auf den Punkt gebracht.</p>
<p>Und nun ist wieder alles vom Tisch? Alles halb so wild? Doch nur ein großes Missverständnis? Nein, von Entwarnung kann keine Rede sein. Anzeichen dafür, dass die von Bürgerrechtlern geforderten Nachbesserungen tatsächlich in den Vertragsentwurf eingeflossen sind gibt es keine. Es handelt sich meiner Meinung nach um typische Beschwichtigungsversuche der verantwortlichen Politiker um den öffentlichen Druck zu senken. Der aktuelle Vertragsentwurf wird derzeit noch von der Staatskanzlei unter Verschluss gehalten! Welchen Glauben soll man unter diesen Umständen bitte den Beschwichtigungsversuchen schenken? Wer es ernst meint, legt die Fakten auf den Tisch!</p>
<p><strong>[Update:</strong> Von Entwarnung kann definitiv keine Rede sein: <a href="http://carta.info/23107/jmstv-keine-netzsperren-keine-entwarnung/">Carta liegt offenbar ein Vertragsentwurf vom 12. Februar vor</a>. Die Provider werden wohl tatsächlich aus der Pflicht genommen, aber es gebe weiterhin unzählige kritische Punkte. Carta will laut eigenen Angaben den Entwurf "so schnell wie möglich" veröffentlichen. Woran es dabei noch klemmt, weiß ich leider nicht.<strong>]</strong></p>
<p>Am Mittwoch, 24.02.2010, wird sich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkkommission_der_Länder">Rundfunkkommission der Länder</a> erneut zur Beratung über den Vertragsentwurf hinter verschlossenen Türen treffen. Es ist wichtig, deutlich zu machen, dass wir dieses Vorgehen nicht dulden und die irrsinnigen Netzregulierungen ablehnen. Die Piratenpartei organisiert deshalb am 23. und 24. Februar Mahnwachen in mehreren Städten. In Hessen wird am Dienstag, 23.02 von 14-19 Uhr vor der Staatskanzlei in Wiesbaden demonstriert (Georg-August-Zinn Straße 1). In Mainz findet die Mahnwache am Mittwoch, 24.02 um die gleiche Uhrzeit auf dem Gutenbergplatz statt (Die Staatskanzlei befindet sich leider in der Bannmeile). <strong>[Update:</strong> Mittlerweile wurde der offizielle <a href="http://piraten-rlp.de/index.php/presse/pressemitteilungen/228-piratenpartei-aufruf-zur-demonstration-in-mainz-qzensursula-20-stoppt-den-jmstvq">Aufruf der Piratenpartei Rheinland-Pfalz</a> veröffentlicht. Kommt vorbei und demonstriert mit uns!<strong>]</strong></p>
<p>Es ist wichtig vor den Verhandlungen noch einmal öffentlich Druck zu machen und auch die Medien auf die Problematik aufmerksam zu machen. Selbst wenn der JMStV tatsächlich entschärft wird, ist das Problem damit noch nicht vom Tisch. Denn die Zensur- und Filterbestrebungen sind Teil der aktuellen politischen Denkrichtung. Was mit Zensursula begann nimmt nun im JMStV seinen Fortgang und wird damit noch nicht abgeschlossen sein. Der Kontroll- und Regulierungswahn sitzt fest im Denkschema etablierter Politiker und einflussreicher Lobbyisten. Die kritischen Forderungen im JMStV sind nur ein Symptom, die tatsächlichen Probleme sind viel tiefer in der aktuellen Politik verankert. Darauf müssen wir aufmerksam machen - immer und immer wieder.</p>
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		<title>Tätigkeitsbericht 2009/2010</title>
		<link>http://kontroversen.de/2010/02/tatigkeitsbericht-20092010/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 19:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<category><![CDATA[Tätigkeitsbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine aktuelle Amtsperiode als Vorstandsvorsitzender der Piratenpartei Rheinland-Pfalz endet am Sonntag. Meinen Tätigkeitsbericht habe ich heute fertig gestellt und veröffentlicht. Er steht im Piratenwiki zum Download (PDF) bereit.
Schwerpunkte meiner Arbeit waren im &#8220;Superwahljahr 2009&#8243; natürlich der Wahlkampf und die damit verbundenen Interviews, Infostände und Wähleranfragen, aber auch der daraus resultierende Mitgliederansturm, der eine Neustrukturierung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine aktuelle Amtsperiode als Vorstandsvorsitzender der <a href="http://piraten-rlp.de">Piratenpartei Rheinland-Pfalz</a> endet am Sonntag. Meinen Tätigkeitsbericht habe ich heute fertig gestellt und veröffentlicht. Er steht im <a href="http://wiki.piratenpartei.de">Piratenwiki</a> zum <a href="http://wiki.piratenpartei.de/images/0/0e/RP-Taetigkeitsbericht_2009_2010_Vorstandsvorsitzender.pdf">Download (PDF)</a> bereit.</p>
<p>Schwerpunkte meiner Arbeit waren im &#8220;Superwahljahr 2009&#8243; natürlich der Wahlkampf und die damit verbundenen Interviews, Infostände und Wähleranfragen, aber auch der daraus resultierende Mitgliederansturm, der eine Neustrukturierung des Landesverbands nötig machte.</p>
<p>Beim <a href="http://piraten-rlp.de/index.php/aktuelles/veranstaltungen/224-einladung-zum-landesparteitag">Landesparteitag am Sonntag</a> werde ich nach zwei Amtsperioden übrigens nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidieren. Dies liegt zum einen daran, dass ich mich verstärkt anderen Aufgaben innerhalb der Partei widmen will. Insbesondere will ich die Partei inhaltlich weiter voran bringen, was vor der Landtagswahl 2011 stärker nötig ist denn je. Zum anderen geht mein Studium in die Endphase und benötigt mehr Aufmerksamkeit, weshalb ich vermutlich dem Amt des Vorsitzenden nicht mehr in dem Maße gerecht werden könnte, wie ich es für nötig erachte. Ich bin jedoch sicher, dass sich unter den zahlreichen neuen Mitgliedern oder den &#8220;alten Hasen&#8221; ein geeigneter Nachfolger finden wird.</p>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top: 10px; height: 15px;"><a class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/17da6500-3e56-42b5-ba0a-fa6ca6762c0b/"><img class="zemanta-pixie-img" style="border: none; float: right;" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=17da6500-3e56-42b5-ba0a-fa6ca6762c0b" alt="Reblog this post [with Zemanta]" /></a><span class="zem-script more-related pretty-attribution"><script src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" type="text/javascript"></script></span></div>
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		<title>Der Rechtsstaat bin ich!</title>
		<link>http://kontroversen.de/2010/02/der-rechtsstaat-bin-ich/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 19:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo</dc:creator>
		
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Image by xjyxjy via Flickr



Unser Staat geht davon aus, dass er selbst ein Rechtsstaat ist und dass deshalb seine Organe auch stets rechtmäßig handeln. So hat es mir mein Anwalt heute erklärt, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Aufgrund dieser Grundannahme hat unser Staat offenbar keine Probleme damit sich selbst Vollstreckungstitel auszustellen. „Ich bin ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="zemanta-img" style="display: block; float: left; width: 250px; margin: 1em;">
<div>
<dl class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.flickr.com/photos/57423871@N00/51519638"><img title="051003 storting crown prince's crown" src="http://farm1.static.flickr.com/29/51519638_6b899a7d1c_m.jpg" alt="051003 storting crown prince's crown" width="240" height="207" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd zemanta-img-attribution" style="font-size: 0.8em;">Image by <a href="http://www.flickr.com/photos/57423871@N00/51519638">xjyxjy</a> via Flickr</dd>
</dl>
</div>
</div>
<p>Unser Staat geht davon aus, dass er selbst ein Rechtsstaat ist und dass deshalb seine Organe auch stets rechtmäßig handeln. So hat es mir mein Anwalt heute erklärt, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Aufgrund dieser Grundannahme hat unser Staat offenbar keine Probleme damit sich selbst Vollstreckungstitel auszustellen. „Ich bin ja ein Rechtsstaat“, denkt er sich, „und somit sind meine Forderungen selbstverständlich auch rechtmäßig“. Auch wenn mein Anwalt ein wenig Licht ins Dunkel bringen konnte: Vollends nachvollziehen kann ich die Forderung, die die Landesjustizkasse Mainz mir gegenüber erhebt noch nicht. Man hält es auch nicht für nötig mir die Forderung transparent zu machen. Warum auch? Denn im Gegensatz zu Unternehmen und jedem Bürger dieses Staates, kann der Staat selbst auf ein ordentliches Mahnverfahren verzichten. Zahle ich nicht, droht Zwangsvollstreckung, Ordnungshaft und ein Eintrag ins Schuldnerverzeichnis. Möglich macht das laut meiner eigenen Recherche das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungs-Vollstreckungsgesetz_(Deutschland)">Verwaltungs-Vollstreckungsgesetz</a> bzw. dessen <a href="http://rlp.juris.de/rlp/gesamt/VwVG_RP.htm">Pendant auf Landesebene</a>, diese oder andere Rechtsgrundlagen wurden aber nicht aufgeführt. Also denn, dann zahle ich mal als treuer Diener des Staates. Ich will auch gar nicht abstreiten, dass die Forderung berechtigt ist – nur die Art und Weise wie sie intransparent und hoheitlich erhoben wird ist eines Rechtsstaats meiner Meinung nach nicht würdig.</p>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top: 10px; height: 15px;"><a class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/84022899-f330-4e48-8587-ba02850971f6/"><img class="zemanta-pixie-img" style="border: none; float: right;" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=84022899-f330-4e48-8587-ba02850971f6" alt="Reblog this post [with Zemanta]" /></a><span class="zem-script more-related pretty-attribution"><script src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" type="text/javascript"></script></span></div>
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		<title>Chancen und Techniken von Linked Data</title>
		<link>http://kontroversen.de/2010/02/chancen-und-techniken-von-linked-data/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Linked Data]]></category>

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Image via Wikipedia



Meine Studienarbeit zum Thema &#8220;Chancen und Techniken von Linked Data&#8221; ist mittlerweile fertig und steht unter CC-Lizenz zum Download (PDF) bereit.
In der Studienarbeit wird das Konzept &#8220;Linked Data&#8221; beschrieben. Dabei handelt es sich um ein Thema im Umfeld des semantischen Webs, einer erweiterten Form des World Wide Web, mit der Informationen und deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="zemanta-img" style="float:right">
<div>
<dl class="wp-caption  alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Lod-datasets_2009-07-14_colored.png"><img title="Instance linkages within the Linking Open Data..." src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/8/8c/Lod-datasets_2009-07-14_colored.png/300px-Lod-datasets_2009-07-14_colored.png" alt="Instance linkages within the Linking Open Data..." width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd zemanta-img-attribution" style="font-size: 0.8em; text-align: center;">Image via <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Lod-datasets_2009-07-14_colored.png">Wikipedia</a></dd>
</dl>
</div>
</div>
<p>Meine Studienarbeit zum Thema &#8220;Chancen und Techniken von Linked Data&#8221; ist mittlerweile fertig und steht unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-Lizenz</a> zum Download (<a href="http://kontroversen.de/wp-content/uploads/2010/01/studienarbeit_linked_data.pdf">PDF</a>) bereit.</p>
<p>In der Studienarbeit wird das Konzept &#8220;<a href="http://kontroversen.de/2009/10/linked-data/">Linked Data</a>&#8221; beschrieben. Dabei handelt es sich um ein Thema im Umfeld des<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web"> semantischen Webs</a>, einer erweiterten Form des <a title="World Wide Web" rel="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/World_Wide_Web">World Wide Web</a>, mit der Informationen und deren Bedeutung für Maschinen verwertbar gemacht werden sollen. Kernidee von &#8220;Linked Data&#8221; ist es, strukturierte Daten über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uniform_Resource_Identifier">URIs</a> zugänglich zu machen und untereinander zu verlinken, um so ein &#8220;Web aus Daten&#8221; aufzubauen und verwandte Informationen auffindbar zu machen. Die Studienarbeit ordnet &#8220;Linked Data&#8221; in das thematische Umfeld des semantischen Webs ein und erörtert den Stand der Technik. Anwendungsgebiete und Chancen werden aufgezeigt. Die Studienarbeit legt darüber hinaus praktische Anwendungsmöglichkeiten für &#8220;Linked Data&#8221; dar und bewertet die Zukunftsaussichten.</p>
<p>Eigentlich wollte ich parallel zur Studienarbeit <a href="http://kontroversen.de/category/it/linked-data-it/">über dieses Thema regelmäßig bloggen</a>. Leider hat mir dazu die Zeit nicht in dem Maße gereicht, wie ich mir das vorgestellt hatte. Wer möchte kann sich natürlich jetzt die komplette Studienarbeit zu Gemüte ziehen, ich werde aber nach und nach wie versprochen noch den ein oder anderen Artikel zum Thema bloggen.</p>
<p>Freue mich trotzdem, wenn jemand auch die Studienarbeit selbst liest und mir dazu Feedback gibt. Hätte mich gerne noch viel intensiver mit dem Thema befasst, aber drei Monate Bearbeitungszeit sind nicht viel. Unabhängig von der Studienarbeit werde ich das Thema aber weiter verfolgen, weil es mich sehr interessiert und ich viel Potential in Linked Data sehe.</p>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top: 10px; height: 15px;"><a class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/9609f266-bd12-4d01-a640-0f9ca4aa3a94/"><img class="zemanta-pixie-img" style="border: none; float: right;" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=9609f266-bd12-4d01-a640-0f9ca4aa3a94" alt="Reblog this post [with Zemanta]" /></a><span class="zem-script more-related pretty-attribution"><script src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" type="text/javascript"></script></span></div>
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		<title>Social Scopes</title>
		<link>http://kontroversen.de/2009/12/social-scopes/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 20:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Idee]]></category>

		<category><![CDATA[Informationelle Selbstbestimmung]]></category>

		<category><![CDATA[Kontakte]]></category>

		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>

		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

		<category><![CDATA[Social Scopes]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute morgen kam mir eine simple aber effektive Idee, wie der Datenschutz in sozialen Netzwerken erhöht werden könnte. In den mir bekannten Social Networks habe ich sehr eingeschränkte Möglichkeiten die Sichtbarkeit meiner Daten festzulegen. Meist stehen Optionen wie &#8220;öffentlich&#8221;, &#8220;nur meine Freunde&#8221;, &#8220;die Freunde meiner Freunde&#8221; oder &#8220;nur ich&#8221; zur Verfügung, um zu bestimmen wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen kam mir eine simple aber effektive Idee, wie der Datenschutz in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_(Internet)">sozialen Netzwerken</a> erhöht werden könnte. In den mir bekannten Social Networks habe ich sehr eingeschränkte Möglichkeiten die Sichtbarkeit meiner Daten festzulegen. Meist stehen Optionen wie &#8220;öffentlich&#8221;, &#8220;nur meine Freunde&#8221;, &#8220;die Freunde meiner Freunde&#8221; oder &#8220;nur ich&#8221; zur Verfügung, um zu bestimmen wer meine Daten sehen darf. Da soziale Netzwerke immer größer werden, das heißt immer mehr Menschen in diesen Netzwerken angemeldet sind, wird diese Einteilung der Realität nicht mehr gerecht. Ich treffe in den Netzwerken nicht mehr nur meine direkten Freunde, sondern auch entfernte Bekannte, Kollegen, Vorgesetzte, potentielle Arbeitgeber, Konkurrenten, Verbündete, potentielle Lebensabschnittsgefährtinnen und die, die es mal waren.</p>
<p>Meinem Chef erzähle ich in der Regel nicht, welches nette Mädel ich am Wochenende kennengelernt habe, meinen Kumpels aber schon. Ebenso wie man im echten Leben unterschiedlichen Menschen auch einen unterschiedlichen Einblick in sein Leben gibt, soll dies auch bei sozialen Netzwerken möglich sein. Ich schlage deshalb die Einführung von &#8220;Social Scopes&#8221; in sozialen Netzwerken vor.</p>
<p>Unter einem Social Scope verstehe ich die Klassifizierung von Kontakten innerhalb sozialer Netzwerke. Die Scopes kann jeder Nutzer selbst definieren und sie sind nur für diesen Benutzer sichtbar. Jedes Mal, wenn ich eine Person zu meinen Kontakten hinzufüge, ordne ich sie meinen Scopes zu und bestimme dadurch, welche Daten für sie sichtbar sind. Ein Beispiel zur Erläuterung: Ich definiere mir folgende 3 Scopes:</p>
<ol>
<li>Freunde</li>
<li>Arbeit</li>
<li>Politik</li>
</ol>
<p>Alle meine Kontakte ordne ich nun einem oder mehreren dieser Scopes zu. Dies dient nur zu meiner internen Klassifizierung, es ist für niemanden sonst sichtbar (außer für den Anbieter des Social Networks und denjenigen ders hackt, aber das ist ein anderes Thema&#8230;). Außerdem mache ich für meine Daten Angaben, in welchen Scopes sie sichtbar sind:</p>
<ul>
<li>Wohnort [Freunde, Arbeit]</li>
<li>Geburtsdatum [Freunde]</li>
<li>Firma [Arbeit]</li>
<li>Parteizugehörigkeit [Politik]</li>
<li>Mitgliedschaft in Gruppe &#8220;Saufen bis der Arzt kommt!&#8221; [Freunde]</li>
<li>Mitgliedschaft in Gruppe &#8220;Programmieren ist mein Hobby&#8221; [Freunde, Arbeit]</li>
<li>u.s.w.</li>
</ul>
<p>In der Praxis könnte man die Scopes auch viel weiter differenzieren, ähnlich wie oben aufgelistet, je nach eigenem Bedarf. Ein weiteres wichtiges Feature solcher Scopes wäre meiner Meinung nach, bestimmen zu können, wer über welche Bekanntschaften informiert wird, d.h. welche Scopes sich gegenseitig sehen. So könnte ich zum Beispiel definieren, dass alle meine Kontakte im Scope &#8220;Arbeit&#8221; nicht sehen können, wer meine Freunde sind oder mit wem ich politisch zu tun habe.</p>
<p>Ich weiß nicht ob die Idee solcher Social Scopes schon auf die ein oder andere Weise an anderen Stellen angedacht wurde. Jedenfalls kenne ich kein Social Network, bei dem ein solches Feature existiert. Es zu implementieren sollte kein großer Aufwand sein, ist aber ein großer Gewinn für die Privatsphäre und die informationelle Selbstbestimmung. Ich freue mich über Feedback in den Kommentaren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>RDF - Die Sprache des Web of Data</title>
		<link>http://kontroversen.de/2009/11/rdf-die-sprache-des-web-of-data/</link>
		<comments>http://kontroversen.de/2009/11/rdf-die-sprache-des-web-of-data/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 13:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Linked Data]]></category>

		<category><![CDATA[FOAF]]></category>

		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>

		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<category><![CDATA[Notation 3]]></category>

		<category><![CDATA[Ontologie]]></category>

		<category><![CDATA[OWL]]></category>

		<category><![CDATA[RDF]]></category>

		<category><![CDATA[RDF-Graph]]></category>

		<category><![CDATA[RDFS]]></category>

		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>

		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

		<category><![CDATA[URI]]></category>

		<category><![CDATA[Vokabular]]></category>

		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<category><![CDATA[Web of Data]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach unserem kurzen Ausflug ins Web of Data, wollen wir nun die Sprache näher betrachten, die diese Daten beschreibt. Was HTML im &#8220;normalen&#8221; Web ist, ist hier RDF. RDF beschreibt Ressourcen und steht deshalb - oh Wunder - für Resource Description Framework.
Wir erinnern uns: Im Datenweb gibt es nicht nur Dokumente, sondern alle möglichen Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unserem kurzen Ausflug ins Web of Data, wollen wir nun die Sprache näher betrachten, die diese Daten beschreibt. Was HTML im &#8220;normalen&#8221; Web ist, ist hier RDF. RDF beschreibt Ressourcen und steht deshalb - oh Wunder - für Resource Description Framework.</p>
<p>Wir erinnern uns: Im Datenweb gibt es nicht nur Dokumente, sondern alle möglichen Dinge über die wir Daten hinterlegen können, z.B. Städte, Personen, Medikamente, Bücher, Ereignisse, &#8230; Diese Dinge nennt man im Datenweb Ressourcen. Die Grammatik von RDF ist einfach: Eine Ressource beschreibt man in der Form <em>Subjekt - Prädikat - Objekt</em>. Dieses Dreigespann heißt RDF-Tripel. Subjekt ist die Ressource, die beschrieben wird, Prädikat ist die Aussage die wir über diese Ressource treffen und Objekt ist der Wert oder Gegenstand dieser Aussage.</p>
<p>Wir können zum Beispiel sagen &#8220;Angelo Veltens interessiert sich für Linked Data&#8221; Ich bin in diesem Fall das Subjekt, also die Ressource die wir beschreiben, &#8220;interessiert sich&#8221; ist Prädikat und &#8220;Linked Data&#8221; das Objekt. Soweit ist es erstmal ein gewöhnlicher deutscher Satz. In RDF-XML sieht der gleiche Sachverhalt folgendermaßen aus:</p>
<pre class="xml">&lt;rdf:RDF
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
  xmlns:foaf="http://xmlns.com/foaf/0.1/"&gt;

  &lt;foaf:Person rdf:about="http://data.kontroversen.de/foaf.rdf#me"&gt;
    &lt;foaf:interest rdf:resource="http://dbpedia.org/resource/Linked_Data"/&gt;
  &lt;/foaf:Person&gt;
&lt;/rdf:RDF&gt;</pre>
<p><a href="http://data.kontroversen.de/foaf.rdf#me">http://data.kontroversen.de/foaf.rdf#me</a> ist die URI die mich identifiziert und das Subjekt dieser Aussage. Durch die Verwendung des Tags &lt;foaf:Person&gt; wird zusätzlich noch ausgedrückt, dass die beschriebene Ressource vom Typ foaf:Person ist. Das Tag &lt;foaf:interest&gt; ist ein Prädikat, welches Interesse an einem Themengebiet formal beschreibt. Das Attribut rdf:resource verweist auf das Objekt dieser Aussage. Ich habe hier einen Link in die <a href="http://dbpedia.org/">Dbpedia</a> genutzt um das Themengebiet Linked Data zu identifizieren.</p>
<p>Achtung: RDF ist nicht das selbe wie RDF-XML! XML ist lediglich eine Darstellungsform von RDF. Andere Darstellungsformen sind Notation 3 (N3) oder ein RDF-Graph. In Notation 3 sieht unser Beispiel folgendermaßen aus:</p>
<pre class="xml">@prefix foaf: &lt;http://xmlns.com/foaf/0.1/&gt;
&lt;http://data.kontroversen.de/foaf.rdf#me&gt;
  foaf:interest
    &lt;http://dbpedia.org/resource/Linked_Data&gt;.</pre>
<p>Und hier als RDF-Graph:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-719" title="simple_rdf_graph" src="http://kontroversen.de/wp-content/uploads/2009/11/simple_rdf_graph.png" alt="simple_rdf_graph" width="200" height="242" /></p>
<p>Die eigentliche Herausforderung beim Beschreiben von Ressourcen mittels RDF liegt nicht in der Grammatik, die wie ihr seht wirklich mehr als einfach ist, sondern bei der Wahl und ggf. Neudefinition von Vokabularen, auch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ontology_(information_science)">Ontologien</a> genannt. Auf einige dieser Ontologien, z.B. das in diesem Beispiel verwendeten FOAF, werde ich in kommenden Artikeln näher eingehen. Zur Definition von Ontologien haben sich zwei Sprachen etabliert: Die Web Ontology Language (kurz OWL) und RDF-Schema. Auch der Eigendefinition von Vokabularen werde ich noch einen Beitrag widmen. Allerdings sollte man damit sehr sparsam umgehen und nach Möglichkeit eine bestehende Ontologie wiederverwerten oder bei Bedarf ergänzen, damit wir ihm Datenweb nicht enden wie beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turmbau_zu_Babel">Turmbau zu Babel</a> und niemand mehr den anderen versteht.</p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://w3schools.com/rdf/default.asp">RDF-XML-Tutorial</a></li>
<li><a href="http://www.w3.org/2000/10/swap/Primer">N3-Tutorial</a></li>
<li><a href="http://xmlns.com/foaf/spec/">FOAF Vocabulary Specification</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kontroversen.de/2009/11/rdf-die-sprache-des-web-of-data/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
