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	<title>Kontroversen&#187; Politik</title>
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		<title>SIGINT 2012: Vorläufiger Fahrplan</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 19:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Vorabversions des Programms der SIGINT 2012 wurde inzwischen bekannt gegeben. Ich freue mich sehr, dass auch mein Vortrag zum Thema &#8220;Linked Open Data&#8221; angenommen wurde. Aus der Vortragsbeschreibung: Open Data ist auf dem Vormarsch. Doch es reicht nicht CSV-Daten &#8230; <a href="http://kontroversen.de/2012/04/sigint-2012-vorlaufiger-fahrplan/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine <a href="https://program.sigint.ccc.de/en/sigint12/public/schedule">Vorabversions des Programms</a> der <a title="SIGINT: Konferenz zu den Diskursen im digitalen Zeitalter" href="http://kontroversen.de/2012/01/sigint-konferenz-zu-den-diskursen-im-digitalen-zeitalter/">SIGINT 2012</a> wurde inzwischen bekannt gegeben. Ich freue mich sehr, dass auch mein Vortrag zum Thema &#8220;Linked Open Data&#8221; angenommen wurde. Aus der <a href="https://program.sigint.ccc.de/en/sigint12/public/events/7">Vortragsbeschreibung</a>:</p>
<blockquote><p>Open Data ist auf dem Vormarsch. Doch es reicht nicht CSV-Daten in ein Zip-Archiv zu packen und zum Download anzubieten. Wenn wir die Stärken von frei verfügbaren Behördendaten voll ausschöpfen wollen, dann müssen wir ein &#8220;Web of Data&#8221; schaffen, in dem Rohdaten miteinander verlinkt sind, so wie im WWW HTML-Seiten miteinander verlinkt sind. Der Vortrag stellt das Konzept &#8220;Linked Data&#8221; vor, erklärt, wie wir zum &#8220;Web of Data&#8221; beitragen können und erläutert das gesellschaftliche Potential von Linked Open Data.</p></blockquote>
<p>Der Vortrag wird nach derzeitigem Stand am Tag 2 der Konferenz, Samstag,  19.05.2012 um 19 Uhr stattfinden.</p>
<p>Besonders gespannt bin ich auf dem Vortrag <a href="https://program.sigint.ccc.de/en/sigint12/public/events/41">&#8220;The Semantic Web &#8211; Raising of the Dead?&#8221;</a> von <a href="https://program.sigint.ccc.de/en/sigint12/public/speakers/69">Carina Haupt</a>, welcher sich im gleichen thematischen Umfeld bewegt, aber auch näher auf Technologien und Konzepte wie RDF, Triple Stores, Reasoning and SPARQL eingehen wird, während ich den Bezug zur Open Data Bewegung herstelle.</p>
<p>Als Verfechter von dezentralen sozialen Netzwerken freue ich mich auch sehr auf die Vorstellung des Projekts <a href="https://program.sigint.ccc.de/en/sigint12/public/events/77">&#8220;Social Swarm&#8221;</a>, mit dem ich mich schon seit einiger Zeit mal näher beschäftigen wollte.</p>
<p>Darüber hinaus wird wird die Konferenz aber vermutlich wieder so interssant, dass man sich kaum entscheiden kann, welchen Beitrag man als nächstes besuchen soll. Ganz zu schweigen von den vielen tollen Menschen die man dort trifft.</p>
<p>Die SIGINT geht von Freitag, 18. Mai bis Sonntag, 20. Mai 2012. <a href="http://sigint.ccc.de/Tickets">Tickets bekommt ihr hier</a>. (Achtung: Vorverkauf nur noch bis 26.04, beeilt euch!) Wir sehen uns in Köln!</p>
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		<title>Dringend: EU-Abgeordnete kontaktieren, PNR-Abkommen verhindern</title>
		<link>http://kontroversen.de/2012/03/dringend-eu-abgeordnete-kontaktieren-pnr-abkommen-verhindern/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 17:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Das EU-Parlament steht kurz davor, über den Massen-Transfer von Fluggastdaten an die USA abzustimmen. Wir müssen umgehend handeln, um die Vorratsdatenspeicherung unserer Reisedaten zu verhindern. Kontaktiert eure EU-Abgeordneten! Das sogenannte EU-USA-PNR-Abkommen wird in Kürze abgestimmt werden. Sollte das Europäische Parlament &#8230; <a href="http://kontroversen.de/2012/03/dringend-eu-abgeordnete-kontaktieren-pnr-abkommen-verhindern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Das EU-Parlament steht kurz davor, über den Massen-Transfer von Fluggastdaten an die USA abzustimmen. Wir müssen umgehend handeln, um die Vorratsdatenspeicherung unserer Reisedaten zu verhindern. Kontaktiert eure EU-Abgeordneten!</em></strong></p>
<p>Das sogenannte EU-USA-PNR-Abkommen wird in Kürze abgestimmt werden. Sollte das Europäische Parlament dem zustimmen, werden <a href="http://www.nopnr.org/faq/">umfassende Datenbestände</a> der Fluggesellschaften zur vermeintlichen &#8220;Terrorismusbekämpfung&#8221; an die Vereinigten Staaten übermittelt und für 15 Jahre(!) gespeichert. Wen die US-Regierung so alles als Terroristen und Schwerverbrecher betrachtet, dürfte spätestens seit dem Fall <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bradley_Manning">Bradley Manning</a> bekannt sein.</p>
<p>Das PNR-Abkommen stellt einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatsphäre aller Flugreisenden dar.</p>
<p><strong>Was tun?</strong> Wir können das Abkommen noch verhindern, wenn wir die sozialdemokratische Fraktion im EU-Parlament überzeugen, dagegen zu stimmen. Denn sie Sozialdemokraten sind sich noch unschlüssig, wie sie abstimmen und das Abkommen steht dadurch auf der Kippe.</p>
<p><strong>Wir müssen deshalb die SPD-Abgeordneten umgehend davon überzeugen, <em>gegen</em> das PNR-Abkommen zu stimmen!</strong></p>
<p>Die Fraktion wird sich voraussichtlich noch diese Woche entscheiden &#8211; es ist also Eile geboten.</p>
<p>Eine <a href="http://fluggastdaten.digitalegesellschaft.de/">Liste der Abgeordneten mitsamt Kontaktdaten</a> wurde bereits von der Digitalen Gesellschaft vorbereitet. Bitte nimm dir einen kurzen Augenblick Zeit und schicke mindestens einem von ihnen eine persönliche E-Mail. Vorlagen für Mails gibt es <a href="http://www.nopnr.org/schreib-deinem-mep/">hier auf deutsch</a> und auch auf <a href="http://www.nopnr.org/contact-your-mep/">englisch</a>.</p>
<p>Um nicht im SPAM-Filter zu landen, sollte deine Mail eine persönliche Anrede enthalten und du solltest einen individuellen Betreff wählen und die Mailvorlage nach Möglichkeit anpassen. Je mehr Zeit du dir persönlich nimmst, desto eher wird die Überzeugung gelingen. Wenn du nur wenig Zeit hast, ist eine Standardmail mit abgewandeltem Betreff aber besser als nichts.</p>
<p>Noch besser ist es, wenn du kurz anrufst und dem/der Abgeordneten sachlich erklärst, worum es geht. Argumentationshilfe gibt es ebenfalls auf <a href="http://fluggastdaten.digitalegesellschaft.de/">flugggastdaten.digitalegesellschaft.de</a></p>
<p>Wir müssen unseren Abgeordneten klar machen, wie wichtig die Ablehnung des Abkommens ist. Je mehr potentielle Wähler sie kontaktieren, desto wirksamer ist die Aktion. <strong>Deshalb brauchen wir auch deine Hilfe! Gemeinsam haben wir eine realistische Chance dieses Abkommen noch zu verhindern.</strong></p>
<p>Weitere Infos zum PNR-Abkommen gibt es auf <a href="http://nopnr.org">nopnr.org</a>. Dort gibt es auch eine <a href="http://www.nopnr.org/fluggastdaten-an-die-usa-analyse/">genaue Analyse</a> des Abkommens.</p>
<p>Das Wichtigste zusammengefasst:</p>
<ol>
<li>Wähle einen Abgeordneten aus <a href="http://fluggastdaten.digitalegesellschaft.de/">dieser Liste</a> aus</li>
<li>Kopiere <a href="http://www.nopnr.org/schreib-deinem-mep/">diese Mailvorlage</a> in eine Mail an den Abgeordneten</li>
<li>Wichtig: Den Abgeordneten persönlich anreden. Nicht an mehrere Abgeordnete auf einmal schreiben, das landet ungelesen im Müll!</li>
<li>Einen individuellen Betreff wählen (Wenn wir alle den gleichen Betreff wählen, landet es ebenfalls im SPAM-Filter)</li>
<li>Die Mailvorlage individuell anpassen, oder eine komplett eigene Mail schreiben. Eine persönliche Mail von dir, ist überzeugender als eine Massenmail, die zum x-ten Mal im Postfach auftaucht. Bleibe dabei immer sachlich.</li>
<li>Die Schritte 1-6 mit dem nächsten Abgeordneten wiederholen <img src='http://kontroversen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Optional aber wirkungsvoll: Die Abgeordnenten zusätzlich anrufen</li>
</ol>
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		<title>Privacy Barcamp und Webmontag</title>
		<link>http://kontroversen.de/2012/02/privacy-barcamp-und-webmontag/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 17:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf die Schnelle ein paar kurzfristige Veranstaltungshinweise: Montag, 05.03.2012: 5. Braunschweiger Webmontag, in den Räumen der LINEAS Informationstechnik GmbH. Um 19 Uhr gehts los. Neben spannenden Themen rund ums Web gibt es auch leckere Pizza und Hackerbrausen Freitag, 09.03 &#38; Samstag, 10.03.2012: &#8230; <a href="http://kontroversen.de/2012/02/privacy-barcamp-und-webmontag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Schnelle ein paar kurzfristige Veranstaltungshinweise:</p>
<p><strong>Montag, 05.03.2012</strong>: <a href="http://webmontag.de/location/braunschweig/index">5. Braunschweiger Webmontag</a>, in den Räumen der LINEAS Informationstechnik GmbH. Um 19 Uhr gehts los. Neben spannenden Themen rund ums Web gibt es auch leckere Pizza und <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Hackerbrause">Hackerbrausen</a> <img src='http://kontroversen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Freitag, 09.03 &amp; Samstag, 10.03.2012</strong>:  <a href="http://privacy-barcamp.mixxt.de/">Privacy Barcamp in Hannover</a>, CeBIT Halle 9. Wie schon im letzten Jahr organisiert vom Grünen Europaabgeordneten Jan Philipp Albrecht. Wer sich rechtzeitig bei ihm meldet, bekommt die nötige CeBit-Karte für lau.</p>
<p>Ich werde an beiden Veranstaltungen teilnehmen, beim Privacy Barcamp bin ich jedoch voraussichtlich nur am Samstag.</p>
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		<title>Offenes Köln</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 20:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[politische Partizipation]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Offenes Köln&#8221; ist kürzlich ein offenes Informationssystem nach dem Vorbild von frankfurt-gestalten.de für die Stadt Köln online gegangen: Ziel von Offenes Köln ist es, Informationen, Dokumente und Daten aus der Kölner Lokalpolitik für jedermann offen zugänglich zu machen. Dazu &#8230; <a href="http://kontroversen.de/2012/02/offenes-koln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;<a href="http://offeneskoeln.de/">Offenes Köln</a>&#8221; ist kürzlich ein offenes Informationssystem nach dem Vorbild von <a href="http://www.frankfurt-gestalten.de/">frankfurt-gestalten.de</a> für die Stadt Köln online gegangen:</p>
<blockquote><p>Ziel von Offenes Köln ist es, Informationen, Dokumente und Daten aus der Kölner Lokalpolitik für jedermann offen zugänglich zu machen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Dazu werden auf offeneskoeln.de Dokumente und Daten, die im <a href="http://ratsinformation.stadt-koeln.de/">Ratsinformationssystem (RIS) der Stadt Köln</a> veröffentlicht werden, gesammelt, aufbereitet und in einer nutzerfreundlichen Art und Weise dargestellt.</p></blockquote>
<p>Über die Suchfunktion und eine eingebundene <a href="http://openstreetmap.org">OpenStreetMap</a> können interessierte Bürgerinnen und Bürger Dokumente und Vorgänge aus ihrer unmittelbaren Umgebung finden. Über eine <a href="http://offeneskoeln.de/api/">offene API</a> können auch die Rohdaten abgefragt werden.</p>
<p>Bedauerlich ist wie so oft nur, dass die Stadt keine offenen Daten liefert, sondern die Entwickler von &#8220;Offenes Köln&#8221; die Daten mühsam mit einem Scraper erschließen mussten. Auch mit <a href="http://blog.offeneskoeln.de/post/17758808220/gescannte-dokumente-fur-die-suche-erschliessen">ausgedruckten und wieder eingescannten Dokumenten</a> hatte man zu kämpfen!</p>
<p>Obwohl es sich um ein noch sehr junges Projekt handelt, macht es bereits einen sehr guten Eindruck und ich bin gespannt wie es sich weiter entwickelt. Wer wie ich auf dem Laufenden bleiben will, dem empfehlen sich das <a href="http://blog.offeneskoeln.de/">Blog</a> und der <a href="https://twitter.com/OffenesKoeln">Twitteraccount</a> zum Projekt.</p>
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		<title>Aufzeichnung des Open Data Vortrags</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 19:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Open Data]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch habe ich im Wolfenbütteler Rathaus einen Vortrag zu Open Data gehalten. Die Aufzeichnung des Vortrags und der anschließenden Diskussions- und Fragerunde ist dank der Piraten Wolfenbüttel bereits online abrufbar. Ich habe das Video zudem noch bei Vimeo eingestellt: &#8230; <a href="http://kontroversen.de/2012/02/aufzeichnung-des-open-data-vortrags/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch habe ich im Wolfenbütteler Rathaus einen Vortrag zu Open Data gehalten. Die Aufzeichnung des Vortrags und der anschließenden Diskussions- und Fragerunde ist <a href="http://www.piratenpartei-wolfenbuettel.de/organisation/stadtrat/veranstaltungen/open-data-vortrag/">dank der Piraten Wolfenbüttel bereits online</a> abrufbar. Ich habe das Video zudem noch <a href="https://vimeo.com/aveltens/opendata-wolfenbuettel">bei Vimeo eingestellt</a>:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/36570581" frameborder="0" width="500" height="283"></iframe></p>
<p>Auch die Vortragsmaterialien sind online abrufbar, hier die <a href="http://kontroversen.de/wp-content/uploads/opendata.pdf">Folien (PDF)</a>, das <a href="http://kontroversen.de/wp-content/uploads/handout.pdf">Handout (PDF)</a> und alle <a href="https://github.com/angelo-v/presentations/tree/master/OpenDataWolfenbuettel">Quelldateien auf GitHub</a>. Die Präsentation steht unter Creative-Commons-Lizenz und darf gerne weiter verwendet werden.</p>
<p>Der Infoabend hat sehr viel Spaß gemacht und auch wenn recht wenige Leute direkt vor Ort waren, so freue ich mich doch, dass das Thema Open Data in Wolfenbüttel Gehör findet und erwarte gespannt die Abstimmung des Stadtrats über den Antrag der Piratenpartei.</p>
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		<title>Offene Daten für Wolfenbüttel</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 20:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Piratenfraktion Wolfenbüttel lädt zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Open Data ein: 8. Februar 2012, 19 Uhr Ratssaal des Rathauses Wolfenbüttel In einem Antrag (PDF) an den Rat fordert die Fraktion, [...] auf den Internetseiten der Stadt Wolfenbüttel einen Hauptnavigationspunkt &#8230; <a href="http://kontroversen.de/2012/02/offene-daten-fur-wolfenbuttel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piratenfraktion Wolfenbüttel lädt zu einer <a href="http://www.piratenpartei-wolfenbuettel.de/stadtrat/einladung-der-piraten-zur-open-data-informationsveranstaltung/">Informationsveranstaltung zum Thema Open Data</a> ein:</p>
<p style="text-align: center;">8. Februar 2012, 19 Uhr<br />
Ratssaal des Rathauses<br />
Wolfenbüttel</p>
<p>In einem <a href="http://www.piratenpartei-wolfenbuettel.de/wp-content/uploads/Antrag_OpenData_2012-01-17.pdf">Antrag (PDF)</a> an den Rat fordert die Fraktion,</p>
<blockquote><p>[...] auf den Internetseiten der Stadt Wolfenbüttel einen Hauptnavigationspunkt &#8220;Offene Daten&#8221; zu schaffen und unter diesem durch die Stadt Wolfenbüttel erhobene, erarbeitete oder erstellte Daten im Sinne des allgemeinen Verständnisses von Open Data in Bezug auf Open Government zu veröffentlichen und zum Herunterladen anzubieten.</p></blockquote>
<p>Auf der Veranstaltung werde ich erklären, was Open Data eigentlich bedeutet und welche Potentiale offene Daten für die Stadt Wolfenbüttel &#8211; und darüber hinaus &#8211; bieten.</p>
<p>Der Vortrag gibt nicht nur den Ratsmitgliedern die Gelegenheit, sich vor der Abstimmung ausführlich über die Sache zu informieren, sondern bietet auch interessierten Bürgern und Mitarbeitern der Verwaltung eine verständliche Einführung in das Thema.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ACTA &#8211; Eine tödliche Bedrohung deiner Rechte</title>
		<link>http://kontroversen.de/2012/01/acta-eine-todliche-bedrohung-deiner-rechte/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 21:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.laquadrature.net/ACTA"><img class="alignright size-full wp-image-1263" title="Stop ACTA!" src="http://kontroversen.de/wp-content/uploads/actacop-ok_DE.png" alt="" width="950" height="2357" /></a></p>
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		<title>SIGINT: Konferenz zu den Diskursen im digitalen Zeitalter</title>
		<link>http://kontroversen.de/2012/01/sigint-konferenz-zu-den-diskursen-im-digitalen-zeitalter/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 18:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 3. Mal findet in diesem Jahr die SIGINT, eine &#8220;Konferenz zu den Diskursen im digitalen Zeitalter&#8221; statt. Ich war bereits 2009 und 2010 dabei (2011 fand leider keine SIGINT statt) und bin sehr begeistert von dieser Konferenzform. Wie der &#8230; <a href="http://kontroversen.de/2012/01/sigint-konferenz-zu-den-diskursen-im-digitalen-zeitalter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 3. Mal findet in diesem Jahr die <a href="http://sigint.ccc.de/">SIGINT</a>, eine &#8220;Konferenz zu den Diskursen im digitalen Zeitalter&#8221; statt. Ich war bereits 2009 und 2010 dabei (2011 fand leider keine SIGINT statt) und bin sehr begeistert von dieser Konferenzform. Wie der Chaos Communication Congress wird auch die SIGINT vom CCC veranstaltet, legt aber einen größeren Schwerpunkt auf Politik und Gesellschaft als auf Technik an sich (was nicht heißt, dass technische Themen fehlen!)</p>
<p>Die Konferenz findet vom 18. bis 20. Mai 2012 im KOMED in Köln statt und liegt somit auch in Reichweite vieler Leute, denen Berlin ggf. zu weit ist. Weitere Infos gibt es <a href="http://sigint.ccc.de/">auf der offiziellen Website</a>.</p>
<p>Ich habe diesmal selbst einen Vortrag zum Thema &#8220;Linked Open Data&#8221; eingereicht. Wer dort ebenfalls einen Vortrag halten oder Workshop veranstalten möchte, der findet <a href="http://sigint.ccc.de/Beitragsaufruf">hier alle nötigen Infos, was dazu zu tun ist</a>.</p>
<p>Ich bin sicher, auch diese SIGINT wird wieder sehr spannend und bietet Gelegenheit interessante Menschen und Projekte kennen zu lernen.</p>
<p><a href="http://sigint.ccc.de/"><img class="alignright size-full wp-image-1247" title="SIGINT 2012 Plakat" src="http://kontroversen.de/wp-content/uploads/Plakat.jpg" alt="" width="800" height="1131" /></a></p>
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		<title>Datenethik als Richtungsweiser im Informationszeitalter</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 14:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Datenethik]]></category>
		<category><![CDATA[Datenhöflichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Informationelle Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Informationszeitalter]]></category>
		<category><![CDATA[Manifest]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Repost des Artikels von Benjamin Siggel  vom 7. August 2011 Spackos und Aluhüte, Datenschutz und Transparenz, Öffentlich und Privat. Wie muss sich unsere Gesellschaft verändern, um im Informationszeitalter zu bestehen? Und was müssen wir dabei lernen? Ein Manifest – und &#8230; <a href="http://kontroversen.de/2012/01/datenethik-als-richtungsweiser-im-informationszeitalter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Repost des Artikels von <a title="View all posts by Benjamin Siggel" href="http://benjamin-siggel.eu/author/bsiggel/">Benjamin Siggel</a>  vom <a title="10:38" href="http://benjamin-siggel.eu/2011/08/07/datenethik-als-richtungsweiser-im-informationszeitalter/" rel="bookmark">7. August 2011</a></p>
<p><em>Spackos und Aluhüte, Datenschutz und Transparenz, Öffentlich und Privat. Wie muss sich unsere Gesellschaft verändern, um im Informationszeitalter zu bestehen? Und was müssen wir dabei lernen? Ein Manifest – und ein Diskussionsanstoß.</em></p>
<h2>PROLOG</h2>
<p>Die Welt ist im Umbruch, verursacht durch die aufkommende Informationsgesellschaft. Menschen tauschen Informationen mit Anderen aus – und es werden stetig mehr.<br />
Während die Vernetzung die aufkommenden Demokratiebewegungen in aller Welt massiv unterstützt hat – was einhellig begrüßt wurde – gibt es auf der anderen Seite auch Bedenken gegenüber derselben Vernetzung, wenn es um das Verbreiten persönlicher Informationen geht.<br />
Wie nahezu jede Sache kann Vernetzung positiv als auch negativ genutzt werden. Die negativen Auswüchse bringen immer schnell Rufe nach einem stärkeren Datenschutz hervor, häufig verbunden mit teils sehr unrealistischen Forderungen.<br />
Viele dieser Reaktionen berücksichtigen nicht, dass sich die Welt mittlerweile geändert hat. Wir erzeugen nicht nur immer mehr Daten – auch immer mehr Menschen sind im Besitz dieser Daten. Sie führen umfangreiche Adressbücher, erstellen Videos und Fotos und stellen diese anderen zur Verfügung. Oft genug geschieht dies, ohne sich ausreichend Gedanken über mögliche Folgen gemacht zu haben.<br />
Die große Anzahl von Datenverarbeitern macht es unmöglich, den Fluss von Daten alleine durch Gesetze regulieren zu wollen.<br />
Gesetze sind ein wichtiges Mittel, wenn es um Datenverarbeitung durch gewerbliche Verarbeiter geht. Auf Privatmenschen jedoch sind sie kaum anwendbar. Die Hand des Gesetzes erreicht nicht die Computer Privater und im Hinblick auf Freiheit und Überwachung ist auch ein Staat nicht erstrebenswert, der im Namen des Datenschutzes seinen Bürgern bei der Datenverarbeitung über die Schulter schaut.<br />
Die Pioniere des Informationszeitalters, die Hacker, standen schon früh vor ähnlichen Fragen. Ihre Antwort war ein Verhaltenskodex: die <a href="http://www.ccc.de/hackerethics"><em>Hackerethik</em></a>.<br />
Dieser Kodex hat das Selbstverständnis der Hackerkultur bis heute entscheidend geprägt. Nicht, weil eine staatliche oder technische Autorität diese Regeln erzwungen hat, sondern weil sich die Mehrheit aus eigener Überzeugung an diese Regeln hält und Übertretungen missbilligt werden.<br />
Es ist nun an der Zeit, einen Kodex für die ganze Informationsgesellschaft zu finden. Es ist Zeit für eine <em>Datenethik</em>.</p>
<h2>ERSTES DATENETHISCHES MANIFEST</h2>
<h3>Du bestimmst über deine Daten.</h3>
<p>Deine Freiheit, über die Verwendung deiner Daten selbst zu bestimmen, ist der zentrale Grundsatz. Es liegt an dir, ob du viel, wenig oder gar nichts über dich veröffentlichen möchtest. Es ist dein Recht darüber zu bestimmen und deine Pflicht andere darüber zu informieren, damit sie deinen Wunsch respektieren können.</p>
<h3>Privatsphäre beginnt dort, wo dein Gegenüber seine Grenze zieht, nicht aber dort, wo du sie ziehen würdest.</h3>
<p>Menschen sind unterschiedlich. Was du ohne mit der Wimper zu zucken veröffentlichen würdest, kann für einen anderen ein intimes Detail sein und umgekehrt. Du musst daher keine Daten von Personen schützen, die dies nicht wünschen – andererseits aber auf Wunsch persönliche Informationen auch dann vertraulich behandeln, wenn du es selbst nicht nachvollziehen kannst. Respektiere das Selbstbestimmungsrecht des einzelnen Individuums und setze nicht deine persönliche Sicht der Dinge an seine Stelle, denn auch deine Privatsphäre hängt von der Rücksichtnahme Anderer ab.</p>
<h3>Veröffentliche keine Daten Anderer ohne Erlaubnis, wenn nicht ausnahmsweise die Öffentlichkeit ein berechtigtes Interesse daran hat.</h3>
<p>Spiegelbildlich zum Selbstbestimmungsrecht über deine eigenen Daten bist du in der Pflicht, das Selbstbestimmungsrecht Anderer zu respektieren. Eine Ausnahme gilt für den Fall, dass das öffentliche Interesse an einer Veröffentlichung gegenüber dem Interesse des Individuums deutlich überwiegt, beispielsweise, wenn du Straftaten, Korruption oder andere Missstände aufdecken willst. Doch auch hier solltest du abwägen, wie detailliert eine Veröffentlichung im Einzelfall sein muss, um die beabsichtigte Wirkung zu erzielen.</p>
<h3>Menschen haben ein Recht auf Anonymität und Pseudonymität.</h3>
<p>Akzeptiere, wenn jemand seine wahre Identität nicht preisgeben möchte. Versuche nicht, seine wahre Identität zu recherchieren. Solltest Du wissen, wer sich tatsächlich hinter einem Pseudonym verbirgt, respektiere den Wunsch, pseudonym zu bleiben. Behalte dein Wissen für Dich, falls nicht ausnahmsweise die Öffentlichkeit ein berechtigtes Interesse daran hat.</p>
<h3>Veröffentliche keine Daten, die nicht öffentlich sein sollen.</h3>
<p>Mache dir bewusst, was Öffentlichkeit bedeutet. Sei dir immer im Klaren, was mit Daten geschehen kann, die du verbreitest. Selbst wenn sie nur für eine kleine Gruppe gedacht waren, rechne damit, dass sie sich weiter verbreiten könnten. Gehe immer davon aus, dass die verbreiteten Daten eine erheblich größere Zielgruppe erreichen könnten als du ursprünglich beabsichtigt hast. Deswegen überlege stets, ob du sie wirklich – und wenn ja – ob du sie in dieser Form verbreiten möchtest.</p>
<h3>Öffentliche Daten sind öffentlich, du kannst sie nicht zurückholen.</h3>
<p>Was einmal öffentlich ist, kann nur schwer bis gar nicht aus der Öffentlichkeit wieder vollständig entfernt werden. Daten sind frei kopierbar, und dies wird auch immer wieder nach Belieben und Beliebtheit der Daten geschehen. Führe dir das immer vor Augen, bevor du etwas veröffentlichst. Rechne daher damit, dass jede Veröffentlichung endgültig ist.</p>
<h3>Auch wenn private Daten bereits öffentlich sind, verbreite sie nicht dem ausdrücklichen Wunsch des Betroffenen zuwider weiter, es sei denn, es besteht ein berechtigtes Interesse daran.</h3>
<p>Sollten private Daten gegen den Wunsch eines Betroffenen oder aus Versehen veröffentlicht worden sein, respektiere die Bitte des Betroffenen, sie nicht weiter zu verbreiten. Eine Ausnahme ist auch hier im Einzelfall das berechtigte Interesse der Öffentlichkeit.</p>
<h3>Jeder Mensch hat das Recht, öffentliche Daten zu nutzen und zu verarbeiten.</h3>
<p>Öffentliche Daten dürfen von jedem genutzt werden. Sie sind eine unendliche, und jedem zur Verfügung stehende Ressource, eine Quelle für Wissen und Erkenntnis. Durch das Vernetzen verschiedener Datenquellen lassen sich viele neue Dinge erschaffen, die der Allgemeinheit nutzen können.</p>
<h3>Deine Daten können Gutes schaffen. Entziehe sie nicht der Allgemeinheit, wenn sie deine Privatsphäre nicht bedrohen.</h3>
<p>Du hast zwar die Freiheit über deine Daten zu bestimmen, aber bedenke dabei die damit einhergehende Verantwortung, sie wenn möglich zum Wohle der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Enthalte daher deine Daten der Öffentlichkeit nicht nur aus Prinzip vor, sondern nur, wenn der Schutz deiner Privatsphäre es erfordert.<br />
Nimm als Beispiel die Diskussion um Google StreetView: Zeigt dich ein aufgenommenes Bild in einer peinlichen Pose oder könnte es dich in eine missliche Situation bringen, so hast du ein berechtigtes Interesse daran, dass dieses Bild gelöscht wird. Aber überlege dir, ob es wirklich deine Privatsphäre gefährdet, wenn ein Foto der Außenwand deiner Wohnung veröffentlicht wird, die ohnehin jeder anschauen kann. Ist nicht vielleicht der Nutzen für die Allgemeinheit ungleich größer, auf diese Daten zugreifen zu können?</p>
<h3>Fordere nichts Unmögliches.</h3>
<p>Auch wenn du grundsätzlich frei über deine Daten entscheiden darfst, mache dir klar, dass es technische und soziale Grenzen bei der Umsetzung deiner Entscheidung gibt. Beachte dies und stelle dich darauf ein.</p>
<h3>Verzeihe, wo du nicht vergessen kannst.</h3>
<p>Auch das Netz kann vergessen, aber es vergisst wenig. In diesem Rahmen muss eine Gesellschaft mehr verzeihen um den sozialen Frieden zu wahren und eine Rehabilitation zu ermöglichen. Jeder Mensch macht Fehler – je offener wir mit unseren eigenen Fehlern und Fehlern anderer umgehen können, desto besser können wir alle aus ihnen lernen.</p>
<h3>UNTERZEICHNER</h3>
<ul>
<li>Benjamin Siggel</li>
<li>Michael Vogel</li>
</ul>
<p><em>Du möchtest dich der Idee der Datenethik anschließen? Dann verbreite die Idee und handele nach ihr. Du bist eingeladen, diesen Text nach Belieben zu kopieren und mit anderen zu teilen.</em></p>
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		<title>Datenschutzbeauftrager in RLP übernimmt Informationsfreiheit</title>
		<link>http://kontroversen.de/2011/12/datenschutzbeauftrager-in-rlp-ubernimmt-informationsfreiheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 20:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelo Veltens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Behörden]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzbehörden]]></category>
		<category><![CDATA[Edgar Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[RLP]]></category>
		<category><![CDATA[Tätigkeitsbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Datenschutzbeauftragte von Rheinland-Pfalz ist nun auch für die Informationsfreiheit zuständig. Ein Schritt in die richtige Richtung! Fraglich bleibt jedoch, ob die Behörde über genügend Personal verfügt, um ihren Aufgaben nachzukommen. Der rheinland-pfälzische Landtag hat am 07. Dezember das Informationsfreiheitsgesetz &#8230; <a href="http://kontroversen.de/2011/12/datenschutzbeauftrager-in-rlp-ubernimmt-informationsfreiheit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Datenschutzbeauftragte von Rheinland-Pfalz ist nun auch für die Informationsfreiheit zuständig. Ein Schritt in die richtige Richtung! Fraglich bleibt jedoch, ob die Behörde über genügend Personal verfügt, um ihren Aufgaben nachzukommen.</em></p>
<p>Der rheinland-pfälzische Landtag hat am 07. Dezember das <a href="http://datenschutz.rlp.de/de/presseartikel.php?pm=pm2011120701">Informationsfreiheitsgesetz des Landes geändert</a> und dem Landesbeauftragten für den Datenschutz, <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Edgar_Wagner">Edgar Wagner</a>, zusätzlich das Amt des Beauftragten für die <strong>Informationsfreiheit</strong> übertragen. Ich begrüße diese Entscheidung sehr, da viele Bürger noch nicht hinreichend über die Rechte, die ihnen das noch junge Informationsfreiheitsgesetz einräumt, informiert sind. Gleichzeitig können die Behörden Unterstützung und Beratung bei der praktischen Umsetzung durchaus gebrauchen.</p>
<p>Datenschutz und Informationsfreiheit in einer Hand machen ebenfalls Sinn. Wagner stellt zutreffend fest:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die rheinland-pfälzische Landesverfassung kennt bereits das Grundrecht auf Datenschutz. Das Informationsfreiheitsrecht ist nur die andere Seite derselben Medaille, nämlich der Freiheit in der Informationsgesellschaft.&#8221;</p></blockquote>
<p>Besonders erfreulich finde ich, dass Wagner sich auch <strong>für Open Data einsetzen</strong> möchte:</p>
<blockquote><p>Dabei müsse auch sichergestellt werden, dass der Zugang zu Behördeninformationen nicht nur auf Antrag gewährt wird. [...] Wie in den USA und in Großbritannien sollten auch im Bund und in den Ländern übergreifende Portale eingerichtet werden, die den Zugang zu staatlichen Informationen eröffnen.</p></blockquote>
<p>So sehr ich diesen Schritt begrüße, frage ich mich jedoch auch, wie die Behörde mit der aktuellen Personalsituation ihrer wichtigen Aufgabe nachkommen kann. Seit Oktober 2008 ist die Behörde neben dem öffentlichen auch für den nicht-öffentlichen Bereich zuständig (d.h. Unternehmen / Privatwirtschaft). Nun kommt mit der Informationsfreiheit ein <strong>weiterer, großer Aufgabenbereich</strong> hinzu.</p>
<p>Im derzeit aktuellen <a href="http://datenschutz.rlp.de/downloads/tb/tb22.pdf">22. Tätigkeitsbericht (PDF)</a> beklagt die Behörde die <strong>dünne Personaldecke</strong> von lediglich 15 Mitarbeitern (davon 4 Teilzeit!). Aus den beschriebenen Tätigkeiten geht zudem deutlich hervor, dass wichtigen Aufgaben <strong>nicht oder nur unzureichend nachgekommen</strong> werden konnte. Seitdem hat sich an der Personalsituation meines Wissens kaum etwas geändert.</p>
<p>Für den Aufgabenbereich Informationsfreiheit sollen nun <strong>lediglich zwei (2!) neue Stellen</strong> geschaffen werden. Unklar ist mir noch, ob die Gebiete strikt getrennt sind, oder sich die Kapazitäten auf beide Themen aufteilen. Im ersten Fall frage ich mich, wie mit nur zwei Mitarbeitern der Informationsfreiheit in diesem Land Rechnung getragen werden kann? In letzterem Fall würden weitere Kapazitäten von der ohnehin überlasteten Datenschutzaufsicht abgezogen.</p>
<p>Ich erwarte daher gespannt den <strong>nächsten Tätigkeitsbericht</strong>, der Ende des Jahres fällig wird. Der letzte Bericht verzögerte sich aufgrund des knappen Personals um mehr als 2 Monate. Mal sehen, wann wir den 23. Tätigkeitsbericht in den Händen halten dürfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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